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Stellungsregler zur Regelventil-Automatisierung

Für jede Anforderung den passenden Stellungsregler

Ob pneumatische, elektro-pneumatische oder digitale Stellungsregler – A. Hock liefert für jede Anforderung eine maßgeschneiderte Schnittstelle zur Automatisierung von Regelventilen. Profitieren Sie von unserem breitgefächerten Produktportfolio aus intelligenten und einzigartig integrierten Lösungen.

Elektro-pneumatische Stellungsregler

Am häufigsten verbreitet sind elektro-pneumatische Stellungsregler. Sie sind in den meisten Fällen in Pneumatik und Mechanik ähnlich aufgebaut wie rein pneumatische Geräte. Der Unterschied liegt in einem vorgeschalteten Umformerbaustein, der die Führungsgröße von einem elektrischen Signal (4 bis 20 mA) in das pneumatische Signal von 0,2 bis 1 bar umwandelt. Er ist direkt angebaut und vorgeschaltet.

Digitale Stellungsregler

Digitale Stellungsregler sind Bindeglieder zwischen dem Steuerungssystem und dem Ventil. Ein Mikroprozessor sorgt für eine optimale Steuerung der Position, bis der Sollwert erreicht ist. Das gelingt, indem der Prozessor das Signal der Ventilstellung dem der Eingangsgröße gegenübergestellt. Auf diese Weise wird die Schaltreaktion der Ausgangsventile berechnet. Als Kommunikationsprofile stehen HART-Protokoll, Foundation Fieldbus sowie Profibus PA zur Verfügung.

Die Vorteile von digitalen Stellungsreglern:

  • minimierter Eigenluftverbrauch
  • automatische Inbetriebnahme (Einstellung von Nullpunkt und Spanne)
  • ständige Regelkreisüberwachung
  • einstellbare Stellgeschwindigkeit
  • digitale Kommunikation via HART-Protokoll, Foundation Fieldbus, Profibus

Pneumatische Stellungsregler

Bei einem pneumatischen Stellungsregler ist die Führungsgröße ein Drucksignal von 0,2 bis 1 bar. Der Regler empfängt ein pneumatisches Eingangssignal und moduliert den Versorgungsdruck des Regelventil-Stellantriebs, um die Position stets proportional zum Eingangssignal zu halten. Die Wirkungsweise ist ein mechanischer Kraftvergleich.

Analoge I/P-Stellungsregler

Analoge I/P-Ventilstellungsregler wandeln elektrische Signale in pneumatische Signale um. Sie kommen vor allem bei der Stetigregelung von Regelventilen mit einem Gleichstromsignal von 4 bis 20 mA zum Einsatz. Die integrierte Elektronik vergleicht dabei den Sollwert des Stroms mit der als elektrische Größe vorliegenden Hubstellung und steuert damit den E/P-Wandler.

Die Aufgaben eines Stellungsreglers

Für präzise Regelungen sind Stellungsregler unerlässlich. Sie bringen die Antriebsstange eines Stellventils in die gewünschte Position und sorgen dafür, dass diese trotz äußerer Einwirkungen beibehalten wird – sei es bei der Be- und Entlüftung der Antriebskammer oder im Fall von störenden Einflüssen wie etwa von Reibungskräften (z. B. an der Stoffbuchse).

Das Eingangssignal, das entweder von einem Universalregler oder von Steuerungen als elektrisches oder pneumatisches Signal kommt, wird über den Stellungsregler in ein Ausgangssignal umgewandelt. Dieses Signal bestimmt die Soll-Position. Durch Stellungsrückmelder oder Widerstandsferngeber ist eine kontinuierliche Signalisierung möglich. Sie dienen auch dazu, die momentane Hubstellung des Stellventils anzugeben.

Sie benötigen Ersatzteile und weiteres Zubehör für die Automatisierung Ihrer Regelventile?

Bei A. Hock finden Sie die passende Automatisierungslösung! Für Fragen wenden Sie sich gerne an unser kompetentes Service-Team!

 

Andreas Schalwig

Andreas Schalwig

Technischer Vertrieb

Berate Sie gerne bei Projekten und Anfragen im Bereich Ventiltechnik oder Mess- und Regeltechnik
Habe 15 Jahre Erfahrung mit der Auslegung von Regelventilen und Antrieben
Betreue Sie bei der Modernisierung Ihrer Anlage
 

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